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Landesbetrieb Straßenbau räumt "hohes Konfliktpotential" bei A57-Ausbau ein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 15. März 2010 um 14:12 Uhr

Der Hauptgeschäftsführer des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen hat in einem Schreiben an den CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Schittges eingeräumt, dass der Ausbau der A57 zwischen den Anschlussstellen Gartenstadt und Oppum ein "hohes städtenbauliches Konfliktpotential" in sich berge.

 

 

Der Ausbauabschnitt zwischen Gartenstadt und Oppum befinde sich "aufgrund des Einwandes der Stadt Krefeld noch auf Landes- und Bundesebene in der politischen Planung".

 Schittges bewertete das Schreiben des Landesbetriebes als "ermutigendes Signal in dem Sinne, dass das letzte Wort über die Ausbaugestaltung im Krefelder Kerngebiet noch nicht gesprochen worden" sei .

Messungen haben ergeben, dass "eine Kombination aus Lärmschutzwänden und einem lärmarmen Fahrbahnbelag" ein deutlich verbessertes Schutzniveau bewirkten. Der Lärmausstoß könne so um 90% gesenkt werden. Konrekt bedeutet das, dass "die Anlieger der A57 den Lärm der Autobahn so wahrnehmen, als ob statt der derzeitig etwa 90.000 künftig nur noch 9.000 Fahrzeuge pro Tag die Strecke" beführen.

Schittges betonte, er sehe "beim Landesbetrieb Straßenbau eine große Ernsthaftigkeit im Bemühen, Krefelder Anliegen gerecht zu werden und freue sich, dass Pudenz seine Anregung sich in einer öffentlichen Veranstaltung in Bockum dem Gespräch mit der Bürgerschaft zu stellen, aufgegriffen habe". 

 
 
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